„…verliere ich die
Kontrolle? …und was dann…“
Angst- und Panikstörung
Vielleicht fängt es so
an:
Ganz normale Dinge, die
früher ganz normal waren, werden schwierig…
mit der U-Bahn fahren,
auf den Bus warten,
oder in ein volles Lokal
gehen,
Sie denken, dass es
wieder vorbei gehen wird,
Sie hoffen,
aber leider kommen sie
immer wieder,
diese unerklärlichen
Zustände, wie Zittern, Schwitzen, Erstickungsgefühle,
Übelkeit oder Magen-
Darmbeschwerden, Taubheit, Hitzewallung oder
Kälteschauer, Schmerzen
oder Unwohlsein in der Brust,
das Herz beginnt wie
wild zu klopfen, der Atem geht schneller,
man ist benommen,
schwindlig, Gefühle der Unsicherheit tauchen auf, …
Man bekommt dabei
vielleicht Angst, verrückt zu werden,
schwer krank zu sein,
umzufallen, zu sterben, die Kontrolle zu
verlieren,
Gefühle die diese Attacken begleiten können sein:
Anspannung, Nervosität,
Verlegenheit, Selbstunsicherheit,
Unterlegenheit, Scham,
Schuldgefühle, Reue, Sorge und Ekel.
Warum?
Durch zahlreiche familiäre
und berufliche Belastungen,
durch
Konditionierungsprozesse (eingelernt),
durch die persönliche
Lebensgeschichte jedes einzelnen Menschen
(z.B. die ängstliche
Mutter, Hilflosigkeitserlebnisse in der Schule, Familie,
unbewältigte seelische Konflikte, traumatische
Erlebnisse,
chronische
Überforderung, Lebenskrisen usw.),
durch eine gewisse
Bereitschaft (Anlage),
und durch
fehlangepasste, automatische Gedanken
(z.B. die anderen werden
mich auslachen usw.).
Angst- und
Panikstörungen sind mittlerweile
die häufigsten
psychischen Erkrankungen in Österreich.
Die Behandlung beruht
auf zwei Säulen: Psychotherapie und medikamentöse Therapie.
Was hilft?
Die meisten Betroffenen
können gut therapiert werden.